Ziele & Rahmen der Leadership Expedition nachschärfen

In der 2. Sprechstunde (12.11.21) haben wir den ‚Lernen-Entwickeln‘ Teil von Machen-Lernen-Entwickeln zur Anwendung gebracht. Dabei geht es einerseits darum, die Zielsetzung zu überprüfen und nachzuschärfen und den Rahmen so anzupassen, dass die Wirksamkeit im ‚Machen‘ gesteigert wird.

Wir schlagen folgende Anpassung im Kurs unserer gemeinsamen Expedition vor:

  • Wir bleiben bewusst dran.
  • Wir senken bewusst den Anspruch.
  • Wir finden einen stärkeren Fokus und setzen individuelle Schwerpunkte im Lernen.
  • Wir finden noch besser die Ankopplung an den Alltag.

Zielfokus:

  • Kurzfristiges Ziel: Gemeinsame Sprache sprechen
    • Jeder kennt die Inhalte und Themenschwerpunkte der LE
    • ein gemeinsamer Wortschatz/Referenzpunkt für Diskussionen und Entscheidungen ist entstanden
  • Mittelfristiges Ziel: Aus den Köpfen in die Körper
    • Die Inhalte werden in die Anwendung gebracht
    • Die Inhalte werden aus der Anwendung heraus reflektiert
    • Die Inhalte werden anderen erläutert

Es lebe der Unterschied:

Die Teilgeber haben unterschiedliche Wissensstände und Anwendungskompetenzen. Jeder kann ein für ihn individuell passendes Arbeiten mit den Inhalten wählen und dabei davon profitieren, dass die anderen zeitgleich lernen.

 

Das kannst du tun, wenn dir die Inhalte der Impulse zumeist unbekannt sind:

Deine Aufgabe ist es, den Verstehen-Status in allen Themen zu erlangen

  • Die Inhalte so nachvollziehen, sodass man sie anderen grob erläutern kann
  • Über den Handlungsimpuls in einen ersten situativen Alltagstransfer kommen ODER den individuellen Alltag mit Hilfe des Impulses reflektieren.
  • Austausch mit anderen suchen, um eigenes Verstehen abzuchecken (Gruppenchat, Buddy Dialog, etc.) und Situationen bei elobau zu identifizieren, in denen das Denkmodell aus dem Impuls eine Rolle spielen.

 

Das kannst du tun, wenn viele Inhalte der Impulse bereits bekannt sind:

Deine Aufgabe ist es, den Anwenden-Status in den Themen zu erlangen

  • Den eigenen Lernerfolg weniger aus dem Wissen und mehr aus dem Üben oder der Praxis bewerten
  • Fokussierung auf
    • 1) ‚den einen nächsten Entwicklungsschritt‘ – oder –
    • 2) ‚das eine fordernde Thema‘

 

1. Fokussierung auf den ‚einen nächsten Entwicklungsschritt‘:

Der Inhalt des Impulses ist bekannt, es findet aber noch keine verlässliche Anwendung im Alltag statt

  • Handlungsimpuls nutzen, um eigene Kompetenz in der Anwendung zu überprüfen
  • eine Situation zur Übung identifizieren oder sich mit anderen Teilgebern der Leadership Expedition zur Anwendung austauschen
  • Beispiel Regeln und Prinzipien:
    Reflexion: Du reflektierst Entscheidungen des vergangenen Tages, ob sie eher als Regeln oder Prinzipien formuliert sind – und ob dies angemessen ist. Was würdest du beim nächsten Mal anders machen.
    Vorausschau: Du schaust auf den nächsten Tag und identifizierst die zentralen Fragestellungen und überlegst dir, ob Regeln oder Prinzipien angemessener im Umgang mit den Situationen sind.

 

Inhalt des Impulses ist bekannt und eine verlässliche Anwendung im Alltag findet statt

  • Aktivieren in der Organisation über gezielte Hinweise, zB Anregungen an Kollegen zu ihrem Handeln mit kurzer Erläuterung des dahinterliegenden Gedankenguts. Impulse dienen als Anregungen, Hilfestellungen für die Befähigungsaufgabe.

 

2. Fokussierung auf ‚das eine fordernde Thema‘

  • Für einen gezielten Ausbau der eigenen Anwendungskompetenz und Aktivierung anderer kann ein spezifisches Thema aus der Reihe der Impulse, Buddy-Dialoge oder Content Pool gewählt werden.
  • statt der verschiedenen Handlungsimpulse wählt der Teilgeber sich ein Entwicklungsfeld für die Wochen bis zum Jahresende und vereinbart sich mit dem Buddy, wie ein konsequentes Dranbleiben in einer Machen-Lernen-Entwickeln Systematik aussehen könnte.

Änderungen und Konkretisierung im Ablauf

Zusätzlich zu den Veränderungen in den gesetzten Zielen ist der Wunsch entstanden, das aktuelle Tempo der Leadership Expedition zu reduzieren.  

Um es jedem Einzelnen zu ermöglichen, das Lernen für sich wirksamer zu gestalten, werden wir deshalb folgende Veränderungen im Ablauf vornehmen:

  • Reduktion der Impulse auf einen pro Woche, die Veröffentlichung findet jeweils am Freitag statt. Der letzte Impuls geht am 17. Dezember live.
  • ‘Master-Buddy-Dialog’: wir erstellen einen generischen Ablauf für den Buddy-Dialog, um das individuelle Machen-Lernen-Entwickeln zu einem Fokusthema festzulegen und zu verfolgen. Diesen Leitfaden veröffentlichen wir am 26.November.
  • Sonderimpuls ‚Fokussierung auf Wirksamkeit‘: Wir ziehen diesen Impuls aus dem Bereich ‚Selbstführung‘ vor und geben euch ein Instrument und Orientierung, um in eurem Führungsalltag stärker den Fokus auf Wirksamkeit zu lenken. Das gleiche Instrument lässt sich auf die Lernarbeit in der Leadership Expedition anwenden. Der Impuls geht am 26. November live.
  • Die nächste Sprechstunde am 26. November werden wir als Übungsplatz aufsetzen, um in Untergruppen Fallbeispiele zu bearbeiten.

 

Gedanken zur Kommunikation, Interaktion

  • Lernen braucht den produktiven Austausch miteinander. Ob ich etwas verstanden habe, weiß ich erst, wenn ich es erfolgreich jemand anderem erklärt habe.
    Ob ich neues Verhalten gelingend zur Anwendung bringe, das erfahre ich aus dem Feedback von Kollegen, als Ergänzung zu meiner Selbsteinschätzung.
  • Wenn der Austausch über den Gruppenchat stattfindet, können andere partizipieren. Wenn ein Tippen in den Gruppenchat lästig ist, nutze ich andere Wege zum Austausch.
  • Schreiben ist verdichtetes Denken. Wenn ein Tippen in den Gruppenchat lästig ist, nehmt Stift und Papier… egal… doch lasst das Schreiben nicht komplett weg.

 

Wir stehen mutigen und entschiedenen Führungspersönlichkeiten zur Seite.

Persönlich: Hier steht die persönliche Entwicklung als Führungskraft im Mittelpunkt. Themen sind beispielsweise das Einfinden und Wirksamwerden in veränderten Rollen oder die​ Reflektion individueller Bedürfnisse und Stärken im Abgleich mit unternehmerischen Leitbildern und dem übergeordneten Unternehmenszweck.

Fachlich: Hier stehen wir Entscheidern als fachliche Sparringspartner bei Seite. Die Themen reichen von der Erarbeitung​ und Reflektion organisationaler Rahmenbedingungen bis hin zur fachlichen Begleitung der Führungsarbeit in Entscheidungs- und Führungsgremien.

Machen Purpose-Workshops Sinn?

Spätestens seit Simon Sinek starten wir alle mit dem WARUM. Ganze Organisationen haben sich seitdem auf die Suche nach ihrem Sinn und Zweck gemacht. Ist dieser einmal gegriffen und formuliert, folgt schnell der Wunsch nach dessen Akzeptanz und Verbreitung in den Köpfen aller Führungskräfte und Mitarbeitenden.

Doch wie gelangt der Purpose in die genannten Köpfe? Durch Trainings oder Schulungen? Durch Zielvereinbarungen? Durch Feedbacks und Coachings? Wohl eher kaum. Und ist das überhaupt Sinn der Sache mit dem WHY?

Weil wir alle selbstbestimmt und eigenverantwortlich sind, kann (auch wenn man das wollte) niemand anderes entscheiden, was wir akzeptieren und auch im Handeln einsetzen. Das wäre in etwa so absurd wie zu wollen, dass die Lieblingsfarbe aller Mitarbeitenden von VORSPRUNGatwork Rot sei. Es bleibt immer die Entscheidung eines jeden Einzelnen, ob er Impulse und Antwortmöglichkeiten von anderen annimmt oder nicht.

Deshalb kann es auch nicht das Ziel von Führung sein, Menschen zu steuern und sie danach zu prüfen, ob sie das Purpose-Statement auswendig aufsagen können.

Aufgabe von Führung kann aber sein, Rahmenbedingungen zu schaffen und Orientierung so zu ermöglichen, dass Führungskräfte und Mitarbeitende sich selbst bestmöglich am Unternehmenszweck ausrichten wollen und können.

Hierzu gehören auch Räume, in denen individuelle Antworten auf das Warum mit dem kollektiven Zweck der Organisation in Verbindung gebracht und reflektiert werden können und Diskrepanzen sichtbar gemacht und besprochen werden können.

Wie sinnvoll geht dein Unternehmen mit dem Thema „Purpose“ um?

#mythbuster #agile #purpose #why #sinn #newwork #vorsprungatwork

Hier geht’s zum Post >>

Niemand will heute noch im klassischen Sinne lernen: das ist langweilig, anstrengend und vor allem zeitraubend! Nicht zu lernen kann sich heute allerdings niemand mehr leisten, denn die Welt ändert s