Im Buddy-Dialog vertiefst du die Lerninhalte gemeinsam mit einem oder zwei Kollegen aus der Leadership Expedition. Zusätzlich dient diese Zeit dem gegenseitigen Sparring auf der gemeinsamen Lernreise.

Vorbereitung für den Buddy-Dialog:

Der Stärkenspiegel

Nimm dir 15 Minuten Zeit. Du benötigst DINA4 Papier, Stifte; alternativ ein digitales Notizblatt.

1) Notiere dir je 3 deiner menschlichen und 3 deiner fachlichen Stärken.

Mögliche Fragen, die helfen können:

  • Worin bin ich richtig gut?
  • Wodurch leiste ich immer wieder einen Beitrag zum Gesamtergebnis?
  • Auf welche Eigenschaft / Können bin ich echt stolz?
  • Wofür bitten mich andere (Kollegen, Freunde, Familie) gerne um Hilfe?

 

2) Entsprechend überlege dir jeweils 1-2 menschliche und fachliche Stärken deines Buddys und notiere auch diese.

Worum geht’s im ersten Buddy-Dialog?

Kraftvolles Agieren und Entscheiden erfordert eine starke Basis und fokussierte Ausrichtung:

  • Wer bin ich?
  • Was macht mich aus?
  • Warum, wofür bringe ich mich ein?
  • Wo soll die Reise für mich hingehen?

In eurer gemeinsamen Stunde werdet ihr euch euer Selbstverständnis bewusst machen und nachschärfen.

 

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Agenda

Check-in (5 Minuten)

Begleiter auf meinem Weg (15 Minuten)

Stärkenspiegel (20 Minuten)

Ziele setzen (10 Minuten)

Check-out (10 Minuten)

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1. Check-in

Jeder Buddy-Dialog startet mit einem 5-minütigen Check-in. 

Check-in Frage(n):
Wer oder was hat dir heute ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert?

und/oder

Wie möchtest du dich am Ende des Buddy-Dialogs fühlen?

 

 

2. Begleiter auf meinem Weg

Auf unserem Lebensweg treffen wir immer wieder auf Personen, die uns beeindrucken und nachhaltig Spuren in unserer Persönlichkeit hinterlassen.

Ob und auf welche Weise jemand uns prägt, hängt teils von unseren Talenten, vorhandenen Prägungen und Präferenzen, teils von den Situationen und Kontexten ab, in denen wir ihnen begegnen.

Begebt euch also in den nächsten 15 Minuten auf Spurensuche!

Erkundungsgespräch

  • Buddy A beantwortet sich selbst die Forschungsfrage: „Welche 2 Personen hast du auf deinem Lebensweg getroffen, die dich als Person beeindruckt und Spuren in deiner Persönlichkeit hinterlassen haben?“ Er hat 5 Minuten ununterbrochene Zeit, um zu sprechen, nachzudenken, zu schweigen. Buddy B hört aktiv zu.
  • Anschließend würdigt Buddy B das Gesagte, indem er knapp resoniert, was dies bei ihm auslöst. 1 Minute
    Nun Wechsel. Buddy B erforscht die gleiche Frage in ebenfalls 5 ungestörten Minuten und Buddy A würdigt das Gesagte.
  • Zum Abschluss erkundet, welche neuen Erkenntnisse ihr zu euch selbst oder eurem Buddy gewonnen habt.

 

Dauer: 15 min.

 

3. Stärkenspiegel

In der Vorbereitung zum Buddy-Dialog habt ihr eure menschlichen und fachlichen Stärken reflektiert. Nun ist es Zeit, das Selbstbild vorzustellen und mit einem Fremdbild zu ergänzen. 

Austausch mit dem Buddy

  • Buddy A stellt seine Stärken vor. Buddy B hört aktiv zu, stellt ausschließlich Verständnisfragen.
  • Buddy B bestätigt und würdigt die genannten Stärken über Beispiele für Situationen, in denen sie diese als hilfreich erlebt hat.
  • Anschließend teilt Buddy B ihre Gedanken zu den Stärken von A. Buddy A ergänzt die Liste ihrer Stärken entsprechend.

Dann Wechsel, Buddy B stellt vor, A würdigt und ergänzt.

Zum Abschluss reflektieren beide kurz die Wirkung der Übung.


Dauer: 20 min.

 

4. Ziele setzen

40 Minuten Buddy-Dialog liegen nun hinter euch. Neue Erlebnisse und Erkenntnisse stehen zur Verfügung, um in den nächsten 10 Minuten betrachtet und verwertet zu werden. 

Bevor ihr euch konkrete Ziele setzt, ziehen wir eine Reflexionsschleife:

  • 1 Minute Stille zum Durchatmen und innerlichen Rekapitulieren der vergangenen 40 Minuten
  • Buddy A spricht 2 Minuten darüber, was er aus der Zeit für sich herausziehen kann. Buddy B hört aktiv zu. 

Dann Wechsel, Buddy B spricht über ihre prägnantesten Erlebnisse und Erkenntnisse der gemeinsamen Zeit. Buddy A hört aktiv zu.

Verwendet die nächsten 5 Minuten, um über ein gemeinsames Sparring Antworten auf die Fragen zu finden:

  • Welches Ziel setzt du dir für die kommenden 2 Wochen bis zum nächsten Buddy-Dialog?

Was möchtest du während oder bis zum Ende der Leadership Expedition erreichen?

 

Dauer: 10 min.

 

5. Check-Out

Jeder Tag hat 24 Stunden, nicht mehr und nicht weniger.
Es ist an uns, diese Zeit gut zu gestalten. Deshalb endet jeder Buddy-Dialog mit einem Check-out.

Check-out Fragen:

Zu Beginn des Buddy-Dialogs habt ihr beim Check-in überlegt, wie ihr euch am Ende fühlen möchtet. Spürt rein: Wie geht es mir jetzt?

und/oder

Was möchte ich beim nächsten Buddy-Dialog weiter / mehr davon / anders machen?

Vorschlag 1:

Der Stärkenspiegel hat sich als sehr wirkungsvolle Übung in der Teamentwicklung bewährt.
Im Content Pool findet ihr eine Anleitung.

 

Vorschlag 2:

Die Forschungsfrage zu prägenden Begleitern bietet sich als außergewöhnliche Check-in Frage an.

 

Weiterführendes Material:

Im Content Pool findest du diverse Artikel, Videos oder Podcasts aus vielen Themenbereichen. Hier zwei konkrete Hinweise:

Wenn du 20 Minuten Zeit hast…
“Bei dm hat ein Einzelner keine Verantwortung, da haben alle Verantwortung.” sagt Götz Werner, Gründer von dm. Sein Blick auf Unternehmertum und Erfolg unterscheidet sich deutlich vom weitverbreiteten Verständnis.

Mache deinen persönlichen Abgleich und überlege, was deine Antworten auf Markus Lanz‘ Fragen sind.

Wenn du 45 Minuten Zeit hast…
Wir Menschen, Unternehmen und unsere Gesellschaft stehen vor zahlreichen Herausforderungen, die nur über bewusste Selbstführung, Entwicklung und Transformation auf individueller, organisationaler und gesellschaftlicher Ebene bewältigt werden können.

Der Podcast von Mechthild Alpers mit Christian Kugelmeier regt dazu an, die eigenen Potenziale und Gestaltungsmöglichkeiten zu identifizieren und auszuschöpfen.

Apple Podcast | Deezer | Podimo | Spotify

Es gibt viele Mythen, die agiles Arbeiten betreffen.
Ein Mythos dominiert jedoch: Agiles Arbeiten ist nicht anstrengend, sondern immer spaßig, lustig und harmonisch … Natürlich darf der obligatorische Tischkicker nicht fehlen.

Was sind eure ersten Gedanken und Reaktionen zu dem Begriff?

Für uns bedeutet agil zu arbeiten immer in Bewegungen bleiben, um sich auf immer neue Rahmenbedingungen einlassen zu können.
Was braucht es dafür?

Agile Organisation leben stetige Veränderung. Und Veränderung und Transformation sind anstrengend. Konflikten nicht aus dem Weg zu gehen und Spannungen aufzulösen erfordert Überwindung. Das fühlt sich zunächst selten gut an.

Was für uns nicht anstrengend ist: jeden Tag gemeinsam mit Menschen zu wirken, die sich immer wieder darauf einlassen, Spannungen zu lösen, Gewohnheiten kritisch zu hinterfragen und die Elefanten im Raum anzusprechen, denn nur dann entsteht etwas wirklich Wertvolles.

Wir sagen daher: Agiles Arbeiten ist anstrengend. Wie gehst du mit den Herausforderungen des agilen Arbeitens um?

#vorsprungatwork #mythbusters #agil #transformation #agilesarbeiten #newwork

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New Work – Wir lesen und hören dieses Buzzword überall: Ob hier auf LinkedIn oder im Gespräch mit Kunden, die sich mehr davon wünschen.

Doch was ist New Work überhaupt? Scrum, Kanban Boards, Design Thinking und Co.? Oder gehört neben neuen Methoden und Tools noch mehr dazu?

Für uns bedeutet New Work eine gänzlich andere Haltung zur Arbeit: Führungskräfte und Mitarbeitende gehen über Symptome hinaus an echte Ursachen von Problemen. Und das mit dem Personenkreis, der täglich mit den Problemen zu tun hat, um so auf passgenaue Lösungsideen zu stoßen.

Wie verstehst du New Work? Wie lebt ihr New Work in eurer Organisation?

#vorsprungatwork #mythbusters #agil #transformation #newwork

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Wenn sich Unternehmen im Sinne einer Transformation wirklich tiefgreifend verändern wollen, braucht es ein neues Verständnis von Veränderung. Das bedeutet für uns:

Weniger Veränderung IM bestehenden Organisationssystem und mehr Veränderung AM Organisationssystem.

Weniger Planen, Kontrollieren und Steuern von Veränderung und mehr Raum für das Entstehen lassen von Veränderung.

Weniger einen statischen Zustand A in einen statischen Zustand B überführen und mehr Veränderung als natürlichen, niemals endenden Prozess sehen.

Wer diese Perspektiven einnimmt, fragt nicht mehr nach dem Ende der Transformation, sondern nach dem Ende des Stillstands.

Die schlechte Nachricht:
Transformation bedeutet entgegen der Spielregeln des bestehenden Systems zu handeln. Und das erfordert jede Menge Entschiedenheit, Mut und Vertrauen.

Die gute Nachricht:
Entschieden, mutig und vertrauensvoll neue Wege zu gehen fördert gleichzeitig Entschiedenheit, Mut und Vertrauen in der Organisation.

Ist Veränderung für dein Unternehmen ein notwendiges Übel oder Ausdruck der unternehmenseigenen Lebendigkeit?

Bist du bereit entschieden voranzuschreiten?

#vorsprungatwork #mythbusters #agil #transformation #change #newwork

 

Niemand will heute noch im klassischen Sinne lernen: das ist langweilig, anstrengend und vor allem zeitraubend! Nicht zu lernen kann sich heute allerdings niemand mehr leisten, denn die Welt ändert sich schneller als je zuvor.

Kennst du das Gefühl, wenn du alte Jugendfreunde triffst und du sofort wieder in die Rolle von früher schlüpfst?
So ähnlich ist das oft auch im Seminarraum bei Führungskräftetrainings und anderen Personalentwicklungsmaßnahmen.
Die Muster der vergangenen Schulzeit werden aktiviert und es finden sich LehrerInnen samt Schulklasse in einer Dynamik, die beide Seiten unzufrieden stimmen.

Das Ergebnis: Unmotivierte TeilnehmerInnen in Konsumhaltung und TrainerInnen, die zu viel Raum einnehmen, um Stoff durchzubringen, der am eigentlichen Bedarf vorbeigeht.

Sieht so Lernen im 21. Jahrhundert aus?

Wir glauben daran, dass Lernen nicht nur im Seminarraum stattfindet, sondern in Arbeitsprozesse integriert werden muss.

Wir glauben daran, dass nicht die TrainerInnen den Lernprozess steuern, sondern die TeilnehmerInnen die eigentlichen LernexpertInnen sind.

Dafür braucht es einen Musterbruch auf Seiten der Personalentwicklung aber auch auf Seiten der Führungskräfte und Mitarbeitenden.

Wie fühlt sich Lernen bei euch im Unternehmen an?

Wer fühlt sich für individuelles und organisationales Lernen verantwortlich?

#newwork #transformation #newlearning #mythbusters #lernen #personalentwicklung

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