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Reflexionsfragen:
Welche Gefühle und Gedanken liegen bei dir nach dem Lesen des Artikels oben auf?
Wo beobachtest du bei dir im Unternehmen oder im privaten Umfeld verschiedene Denkschulen (Fachrichtungen, Abteilungen, Teams, Familien, Menschen, etc.), die die Wahrheit für sich in Anspruch nehmen und sich gegenseitig die Schuld zuschieben?
In welchen Situationen ertappst du dich gelegentlich selbst dabei, einen anderen Blickwinkel zu negieren, um an deinem Standpunkt festzuhalten?
Welche Impulse ergeben sich für dich aus dem Lesen und Reflektieren des Artikels? o Wie könnte ein „UND“ aussehen?
Klar, ohne Kunden gäbe es kein Unternehmen. Kunden legitimieren damit die Existenz eines jeden Unternehmens. Doch wer den Kunden immer an erster Stelle verortet, der tut selbst dem Kunden nicht immer einen Gefallen. Geschweige denn sich selbst!
Wer den Kunden nämlich permanent an erste Stelle stellt, leidet früher oder später an Überforderung und Orientierungslosigkeit. Jeder Wunsch wird erfüllt, jede Ausnahme gewährt, jeder Prozess so angepasst, dass Schritt für Schritt immer unklarer wird, wofür man als Unternehmen eigentlich steht.
Wer dem Kunden wirklich dienen möchte, positioniert sich selbst an erster Stelle!
Zuerst kommt nämlich die stabile eigene Unternehmensidentität, aus der heraus dem Kunden ein starkes Angebot bereitet werden kann. Wenn ein Unternehmen nicht sicher weiß, wer es ist und wofür es steht, kann niemand Vertrauen zu ihm entwickeln.
In Zeiten wachsender Dynamik frage dich also seltener, was der Kunde jetzt braucht. Frage dich lieber, wer du heute bist und morgen sein willst.
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