Wir fragen die Mitarbeitenden unseres Kunden akp.

Josefa

„Corona hat unseren New Work-Prozess beschleunigt“

Corona hatte einen großen Einfluss auf unseren Prozess. Wir sind noch mit Präsenzveranstaltungen und Formaten gestartet, die eine gewisse Nähe erfordert haben. Beispielsweise gemeinsam an einem Flipchart arbeiten oder Aktivierungsspiele in den Pausen. Seit einigen Monaten treffen wir uns ausschließlich digital. Corona hat unseren New Work-Prozess beschleunigt, Themen wie digitale Tools, Home Office und flexible Arbeitszeiten ganz oben auf die Agenda gesetzt und so einige Entscheidungsprozesse wahrscheinlich überflüssig gemacht. Gleichzeitig hatte Corona aber vor allem auf unsere Workshops massiven Einfluss. Gruppenarbeiten sind schwerer umsetzbar und gemeinsame Zeit, in der man sich auch mal informell zu Themen austauscht oder ein gemeinsames Mittagessen, fällt weg. Unsere Vorsprung-Coaches Lena und Stephan und wir als Team haben es aber trotz der räumlichen Distanz geschafft, die Nähe zu erhalten. Und statt dem Flipchart vor Ort, nutzen wir jetzt eben eines online.

„Aber trotzdem fehlt mir da oft die persönliche Nähe“

Corona hat wohl die schnellste Entscheidung überhaupt in Sachen flexibles/bürounabhängiges Arbeiten mit sich gebracht. Dass alle grundsätzlich im Homeoffice arbeiten können, war innerhalb kürzester Zeit beschlossene Sache. Alle, die hierfür noch Ausstattung brauchten, haben diese sofort zur Verfügung gestellt bekommen. Das macht für viele von uns das Arbeiten – auch ganz Corona-unabhängig – einfacher. Wenn es darum geht, neue Strukturen aufzubauen wie beispielsweise unsere Arbeitskreise, empfinde ich das auf einer rein virtuellen Ebene manchmal etwas müßig. Ich glaube, wenn da alle ganz analog um einen Tisch sitzen würden und man Ideen einfach auf einem Whiteboard sammeln und Prozesse skizzieren könnte, würde eine andere Dynamik entstehen. Geht natürlich digital auch alles und es gibt ja tolle Tools, aber trotzdem fehlt mir da oft die persönliche Nähe. 

Valeska

Katja

„Das Online-Format halte ich für die Förderung des Wir-Gefühls, Ideenreifung und den Spaß dabei nur bedingt für geeignet“

Ich finde, auch trotz des Corona-Lockdowns und der aktuellen Home-Office Regelung kommen wir in unserem Transformationsprozess gut voran. Dank digitalen Meeting-Plattformen und Kommunikations-Channels sind wir innerhalb unserer Projektgruppen im regen Kontakt geblieben und können weiter an der Umsetzung unserer Ziele arbeiten. Ich empfinde, dass die räumliche Trennung sogar das Verantwortungsgefühl jedes Einzelnen in seinem Verantwortungsbereich und der gesamten Agentur gegenüber gesteigert hat – eine unabdingbare Voraussetzung für die gelungene Transformation! Jedoch wünsche ich mir, dass unsere Transformations-Workshops langfristig wieder offline stattfinden – das Online-Format halte ich für die Förderung des Wir-Gefühls, Ideenreifung und den Spaß dabei nur bedingt für geeignet.

„Virtuelle Kommunikation kann auch sehr effizient sein, keine Anfahrtswege, keine Ablenkungen“ 

Wir sind in einer Zeit in den Transformationsprozess gestartet, als Corona schon einige Zeit ein Thema war – wenn auch vorübergehend im Sommer 2020 nicht so streng reglementiert wie während der Lockdowns. Insofern kenne ich TraFo gar nicht ohne Corona und habe keinen Vergleich, wie es gewesen wäre, diesen Prozess in einer Zeit der Normalität zu starten. Ja, Workshops machen mehr Spaß in Präsenz, mit Gesprächen in den Kaffeepausen, gemeinsamem Mittagessen und anderen sozialen Komponenten. Ja, Kommunikation außerhalb der Workshops ist anders, wenn man sich im Büro gegenübersitzt als sich nur am Bildschirm zu sehen. Aber: Virtuelle Kommunikation kann auch sehr effizient sein, keine Anfahrtswege, keine Ablenkungen und das Wissen, dass man weniger Zeit zur Verfügung hat, die dann gefälligst auch bestmöglich genutzt werden sollte.

Katrin

Sandra

„Für mich entfällt eine lange Anreise”

Durch die Corona-Beschränkungen halten wir unsere Workshops seit Ende 2020 virtuell ab. Das bringt zum einen technische Herausforderungen mit sich. Zum anderen ist es schade, dass wir nicht im selben Raum zusammensitzen können. So muss der Team-Spirit über Webcam, Zoom und Co. – im wahrsten Sinne des Wortes – „rüberkommen“. Doch das neue Format hat auch viele positive Seiten: Wir haben neue digitale Tools kennengelernt, das Arbeiten in Kleingruppen ist weiterhin unkompliziert möglich, und zumindest für mich entfällt eine lange Anreise. Zudem mussten wir dank der digitalen Workshops unseren Transformationsprozess während der Pandemie nicht stoppen, sondern konnten weiter an unserem New Work-Konzept basteln. 

„Man fühlt sich nicht mehr ganz so verbunden“

Corona – und die damit verbundene Situation – hat sicherlich dazu geführt, dass wir uns sehr viel mehr mit Digitalisierung und mit flexiblen Arbeitslösungen auseinandersetzen mussten. Insofern könnte man Corona hier als Katalysator für diese (durchaus positiven) Entwicklungen bewerten. Allerdings heißt Abstandhalten natürlich auch, dass wir uns nicht mehr in Person treffen können. Auch nicht zum New Work-Prozess, bei dem ich es als so wichtig empfinde, die Nähe meiner Kolleg:innen und die Stimmung im Raum zu spüren. Man fühlt sich nicht mehr ganz so „verbunden“. Natürlich bin ich trotzdem dankbar, dass wir eine virtuelle Lösung gefunden haben und unsere Workshops fortsetzen können. Noch kann man nicht sagen, was das für Auswirkungen auf unseren Prozess haben wird.

Christina

„Online sind Gefühle eben doch etwas ganz anderes als hautnah und persönlich“

Tatsächlich ist Corona eine Herausforderung und Chance gleichzeitig für den Transformationsprozess. Zum einen sind die persönlichen Beziehungen untereinander, die Stimmungen und Emotionen während der Workshops, sehr starke Faktoren, die die Gruppendynamik nachhaltig beeinflussen. Online sind Gefühle eben doch etwas ganz anderes als hautnah und persönlich. Andererseits geht es essentiell bei New Work darum, Kommunikation neu zu gestalten und zu verbessern, auch bei schwieriger Ausgangslage. Von daher ist ein Online Workshop auch nichts anderes als eine weitere Verprobung der Realität.

„Remote vernünftig zu arbeiten geht eben nur, wenn die Technik funktioniert“

Die Pandemie hat in unserem Transformationsprozess einen Turbo gezündet, was Homeoffice betrifft. Wie in vielen Unternehmen wurde durch den ersten Lockdown auch bei uns plötzlich möglich, was normalerweise nicht ging. In den Sommermonaten haben wir uns in ein flexibles Hybrid-Modell mit Präsenz- und Homeoffice-Zeiten sowie Vertrauensarbeitszeit eingegrooved. Die Rahmenbedingungen haben wir in einem New Work-Workshop mit Lena und Stephan erarbeitet. Seit Oktober arbeiten viele von uns wieder 100 Prozent im Homeoffice und wer noch sehr junge Kinder hat, befindet sich eigentlich permanent in einem Zustand zwischen schlechtem Gewissen, Homeschooling-geplagtem Nervenkostüm und dem Gefühl, in einer Zeitschleife festzuhängen. An die Oberfläche gerutscht sind durch Corona auch andere Themen wie zum Beispiel die technische Ausstattung und Digitalisierung. Remote vernünftig zu arbeiten geht eben nur, wenn die Technik funktioniert. Ich vermisse den persönlichen Kontakt zu den Kolleg:innen, wobei auf der Habenseite die Video-Call-Einblicke in die private Seite stehen. Das ist ein anderes, neues Gefühl von Nähe und das ist auch ganz schön.

Claudia