Wir fragen die Mitarbeitenden unseres Kunden akp.

Josefa

„Die Erarbeitung neuer Strukturen ist anstrengend“

Vor einem Workshoptag bin ich immer gespannt darauf, welche Themen wir dieses Mal bearbeiten, welche Methoden eingesetzt werden, welche Aktivierungsspiele wir machen und wie Vorsprung – und wir – den Tag gestalten. Nach einem Workshoptag bin ich ehrlich gesagt immer ziemlich „geschafft“, der Input, unsere Diskussionen, die Erarbeitung neuer Strukturen ist durchaus auch anstrengend. Außerdem denke ich oft noch über das Erlebte nach und überlege mir, was wir heute erreicht haben, was gut lief, was vielleicht weniger gut und wie sich das Erarbeitete in unseren Alltag integrieren lässt.

„Wir müssen Geduld mit uns selbst und mit anderen haben“

Ich freue mich meist, wenn ein Workshoptag ansteht, auch wenn ich weiß, dass er sehr anstrengend wird. Deswegen halte ich mir an diesen Tagen die Abende grundsätzlich frei – von Arbeit, aber auch von Verabredungen. Tatsächlich ist es im Vorfeld immer spannend, weil man nie so genau weiß, wie der Tag ablaufen wird. Da gibt es keine Routinen und man ist in sehr vielschichtiger Weise gefordert. Nach dem Workshop bin ich total erschlagen…meistens gehe ich erstmal eine Runde Laufen. Um die ganze Anspannung, die Energie, manchmal aber auch einen gewissen Frust oder Ärger abzulassen. Wenn der Kopf dann wieder klar ist, geht es mir aber meistens gut: Dann kommt die Erkenntnis durch, was wir doch schon alles geschafft haben, was mittlerweile alles möglich ist. Und auch, dass wir einfach Geduld mit uns selbst, mit anderen und mit diesem ganzen Prozess haben müssen.

Anne-Katrin

Benjamin

„Wir sind in Bewegung und bleiben dran. Das ist entscheidend.“

Am Tag vor einem Workshop sind die meisten Transformationsthemen für mich nicht wirklich präsent. Sie werden vom Arbeitsalltag mit all den kleinen und großen Aufgaben überlagert. Einfach mal schnell im Kopf switchen fällt mir schwer. Kurz bevor der Workshop startet, tauche ich dann in die Transformationswelt ein. Es ist ein bisschen wie ein eigener Kosmos, eine andere Dimension. Ich frage mich, an welchen Themen waren wir dran, woran werden wir heute arbeiten? Welche neuen Methoden wenden wir an, welche Erkenntnisse gewinnen wir als Team? Wird es emotional, hitzig oder harmonisch? Handfest und ergebnisorientiert? In der Regel ist es eine wilde Mischung aus all diesen Dingen. Und in der Regel ist das Grundgefühl am Ende des Tages ein gutes. Weil wir zusammen an einer Sache arbeiten und Schritt für Schritt weitergehen. Bestimmt auch mal rückwärts oder im Kreis, aber wir sind in Bewegung und bleiben dran. Das ist entscheidend. 

„Jetzt aber ab auf die Couch“

Meistens freue ich mich auf einen Workshop-Tag, denn das bedeutet, die Kolleginnen zu treffen und für eine gewisse Zeit aus dem Alltag auszubrechen. Es ist auch immer eine kleine Portion Aufregung dabei. Man weiß eben nie, was der Tag so bringt. Eins ist aber sicher: Die acht, neun Stunden werden vollgepackt sein mit Arbeitsaufträgen, Diskussionen und auch ab und an mit Emotionen. Das ist arbeitsintensiv und anstrengend. Meistens ist mein Gefühl abends in der Bahn auf dem Heimweg dann eine Mischung aus: „Toll, was wir geschafft haben“ und „Jetzt aber ab auf die Couch“.

Christina

„Konzentration, Kreativität und ungeahnte Emotionen stehen im Vordergrund“

Ein Workshop beginnt immer mit einer Check-In Frage, und das ist auch gut so. Kurz vorher bin ich immer am Rotieren, denn so ein Tag bedeutet die Alltagsroutine zu verlassen und vorher noch schnell alles so zu organisieren, dass es quasi von alleine läuft. Sobald wir im Kreis sitzen und die Frage beantworten, verblasst alles drumherum, ich komme zur Ruhe und kann mich fokussieren. Während des Workshops stehen Konzentration, Kreativität und manchmal auch ungeahnte Emotionen im Vordergrund. Am Ende des Tages bin ich meist geschafft, aber das mit einem Gefühl der Zufriedenheit, wieder ein ganzes Stück des Weges gegangen zu sein. 

„Sobald ich drin bin, lasse ich alles andere hinter mir“

Ein Workshoptag beginnt für mich mit unterschiedlichen Gefühlen. Manchmal bin ich sehr euphorisch, manchmal aber auch genervt – „Nicht schon wieder“ oder „Es passt gerade gar nicht, mein Schreibtisch ist voll“. Aber sobald ich drin bin, lasse ich alles andere hinter mir und konzentriere mich auf die Inhalte und Aufgaben. Generell ist jeder Workshop anstrengend, weil eben anders als das alltägliche Arbeiten. Anstrengend auch deshalb, weil er oft mit vielen Emotionen und Eindrücken verbunden ist. Danach bin ich immer froh, wenn am Abend nichts mehr ansteht.

Martina

Sandra

„Ein Workshoptag ist kein business as ususal”

Ein Workshoptag bedeutet: kein „business as usual“. Daher fühle ich mich davor meist etwas gestresst von der Bemühung, alle To Do’s und Projekte, die ich sonst noch auf dem Tisch habe, zu managen. Aber eine Portion Vorfreude ist natürlich auch mit dabei. Ich bin jedes Mal gespannt darauf, welche Themen wir angehen und was wir uns erarbeiten. Und sobald der Workshop startet, bin ich mit den Gedanken auch voll beim Thema. Das können dann acht sehr arbeits- und gedankenintensive Stunden werden, sodass ich mich hinterher oft ausgepowert oder auch mal aufgewühlt fühle, und vieles nochmal Revue passieren lasse.

X

Ist moderne Führung das Gegenteil des noch heute in der Breite vorherrschenden Top-Down Managements? Also weniger Planung, Steuerung und Kontrolle – Dafür freier, agiler und selbstbestimmter? Ja, äähh nein, ich mein jein!

Klassische Führung = Steuern. New Leadership = Laufen lassen.
In unseren Leadership Workshops stoßen wir immer wieder auf dieses Missverständnis.

Wir glauben, dass es bei New Leadership keinesfalls darum geht, Steuerung oder Kontrolle abzuschaffen. Vielmehr geht es darum, Steuerung und Kontrolle maximal effizient und effektiv im Sinne des Unternehmenszwecks einzusetzen. Sich von Kontrollillusionen zu befreien und echte Steuerung zu ermöglichen.

Und das kann durchaus bedeuten, auf das ein oder andere Steuerungsinstrument zu verzichten, um dafür mehr Eigenverantwortung und -steuerung im Team zu fördern. Kontrolle durch eine Führungskraft kann so beispielsweise ersetzt werden, durch Kontrolle, die sich eine soziale Gruppe selbst auferlegt. Kontrolle wird hier nicht abgeschafft, sondern anders mit Leben gefüllt.

New Leadership ist demnach für uns keine Frage des OB, sondern des WIE und WANN wir planen, steuern und kontrollieren. Denn seien wir ehrlich: Die heutigen Herausforderungen sind so komplex und vielschichtig, dass sie niemals auch nur im Ansatz durch den einen dogmatischen Führungsstil bewältigt werden könnten.

Wir sind uns daher sicher:
New Leadership ist kein Führungsstil.
New Leadership ist das „sich frei machen“ von Führungsdogmen.
New Leadership sorgt dafür, dass jeder Mensch im Unternehmen zu jeder Zeit folgende Frage für sich beantworten kann: Warum und Wofür tue ich mit Wem, Was, Wie und Womit?

Was verstehst du unter New Leadership?
Welches Führungsverständnis gibt dir und deiner Organisation Orientierung?

#leadership #mythbuster #führung #management #newleadership #newwork #selbstorganisation

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Wir freuen uns auf dich!

Hier kannst du dich anmelden:

Fragt der Vorgesetzte den Mitarbeitenden: Darf ich dir kurz Feedback geben?
Sagt der Mitarbeitende zum Vorgesetzten: Klar, Feedback ist das Frühstück der Champions!

Der Vorhang schließt sich und das Publikum applaudiert. Ganz großes Business-Kino.

Im heutigen #Mythbuster werfen wir einen Blick hinter die Feedback-Kulissen.
Dies ist besonders im agilen Kontext relevant, denn agiles Arbeiten macht dann Sinn, wenn die zu lösenden Probleme komplex sind und einer hohen Veränderungsdynamik unterliegen.

• Dort, wo die Gesamtleistung mehr sein sollte als die Summe der Einzelleistungen.

• Dort, wo Gefälligkeit und soziale Erwünschtheit Gift für den Prozess sind.

• Dort, wo Diversität und Perspektivenvielfalt notwendige Voraussetzungen für Erfolg sind.

• Dort, wo überlegenes Wissen nicht das Ergebnis bestimmen kann.

• Dort, wo Arbeiten und Lernen immer mehr zu Einem werden.

Ja, dort muss sich auch traditionelles Feedback einer Veränderung unterziehen. Denn wenn Unterschiedlichkeit und gar “Störungen” förderlich für den agilen Prozess sein können und es keine objektiven individuellen Bewertungsmaßstäbe mehr geben kann, worauf kann und darf sich individuelles Feedback dann noch beziehen?

Wir glauben daran, dass institutionalisiertes Feedback in Form von formalisierten Mitarbeitergesprächen oder 360° Feedbacks aufgrund der in vielen Arbeitssettings vorhandenen Komplexität und Dynamik immer öfter schädlich oder gar konfliktfördernd sind.

Deswegen verzichten wir jedoch nicht auf Feedback, sondern machen es zu einem ebenso lebendigen und natürlichen Teil unserer Arbeit. Wie das aussieht?

• Immer subjektiv

• In der Regel nach Bedarf und nicht nach Vorschrift

• Zumeist in 3er Konstellationen oder im Team

• Stets bezogen auf das Zusammenwirken und nicht auf Einzelpersonen

• Niemals um Schuldige zu suchen oder Helden zu küren

Was macht Feedback für dich sinnvoll und wirksam?

 

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Die Welt ist im Methoden-Wahn. In keinem Meeting oder Workshop dürfen sie fehlen. Ob #Designthinking#Scrum oder #OKR – wenn du keine nutzt, dann bist du nicht innovativ.

Daher: Welche Methoden nutzt du und weißt du auch wirklich, warum?

Benutzt du eine bestimmte Methode, um dadurch zu einer besseren Lösung für dich und dein Team zu kommen?

Oder weil es einfach so gemacht wird und gerade hip ist?

Ist die Methode noch dein Tool, das du dir zum Nutzen machst und aus deinem Werkzeugkasten holst, wann immer du sie brauchst?

Oder bestimmt die Methode schon dich?

Wir glauben, dass viele sich genau diese Fragen nicht oft genug stellen und daher oft vergessen, warum und wofür eine bestimmte Methode in einem bestimmten Moment sinnvoll und wirksam ist.

Wenn wir Methoden als unsere Werkzeuge betrachten, dann sind wir die Intervention – nicht die Methode.

Beschränken agile Methoden agiles Arbeiten?

Welche Freiheiten bestehen in deiner Organisation, um Methoden und Tools individuell anzuwenden?

#vorsprungatwork #mythbusters