Wir fragen die Mitarbeitenden unseres Kunden akp.

„Mehr als Kosmetik und Tischkicker“

New Work war für mich bis September 2019 erstmal nur ein trendy Begriff aus der Startup-Szene – ich habe ihn nicht mit uns in Verbindung gebracht und mich nicht damit beschäftigt. Bei einem langen Wochenende mit meinen Freundinnen und früheren Kolleginnen habe ich viel über die Strukturen in unserer Agentur erzählt, über meine Frustration darüber, und über meine Ausstiegsfantasien. Madeleine Rodriguez, die inzwischen auch als Team-Coach tätig ist, legte mir „Reinventing Organisations“ von Frederic Laloux ans Herz, die illustrierte Variante. Das war mein Einstieg ins Thema und ich bin ihr unendlich dankbar dafür. In den nächsten Wochen folgten etliche weitere Fachbücher mit Titeln wie „Holacracy“, „New Pay“ oder “New Work needs inner work“, und ich hörte den Podcast „On the way to New Work“. Die Ideen dahinter faszinierten mich, aber mir war absolut schleierhaft, wie sich diese für akp public relations umsetzen lassen. Also suchte ich nach Menschen, die Erfahrung damit hatten. Christian Reschke von der Kühlhaus AG lud mich zum „New Work Meetup“ ein – das war für mich ein Eye Opener: Mir dämmerte, dass es keine Blaupause und keine Anleitung für New Work gibt – und dass am Ende jedes Unternehmen seinen eigenen Weg finden muss. Dass es ein Prozess ist, der wahrscheinlich niemals abgeschlossen ist. Und ich habe begriffen, dass wir Unterstützung von außen brauchen, wenn wir mehr wollen als nur Kosmetik und einen Tischkicker. Inzwischen ist ein Jahr vergangen, und wir sind gemeinsam auf dem Weg – mit Vorsprung.

Anne-Katrin

Josefa

„Fern der Realität“

Ich habe zum ersten Mal von New Work tatsächlich in einer Podcast-Werbung gehört. Wie zu mittlerweile wohl fast jedem Thema gibt es auch zu New Work zahlreiche Podcasts. Ich weiß noch, dass ich das ganz interessant fand, aber da es um komplett führungslose Unternehmen und Arbeiten auf einem Segelboot ging, auch ziemlich fern der Realität oder besser: an der obersten Spitze von New Work. Deshalb konnte ich mir darunter noch gar nicht so viel vorstellen, außer, dass man wohl alte Strukturen aufbrechen und den Mitarbeitenden eines Unternehmens mehr Raum zur Entfaltung im Job bieten will. Wie das aber dann im Alltag aussieht und wie man vom Schreibtisch im Büro irgendwann auf das Segelboot kommen soll – das war mir definitiv noch nicht klar.

„Noch sehr abstrakt“

Bei uns lag irgendwann das Buch „Reinventing Organizations“. Ich habe es damals kurz überflogen und für mich mitgenommen, dass jeder Einzelne gefragt ist, sich mit seinen Stärken einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und selbstbestimmter zu arbeiten. Wie das für uns umsetzbar ist, war zu diesem Zeitpunkt noch sehr abstrakt für mich.

Valeska