Und das konsequente Gestalten eines Unternehmens, das ohne die Unterschiedlichkeit seiner Gründer und Co-CEOs nicht existieren würde.
Christian und AL haben sich zum Jubiläum jeweils einen offenen Brief geschrieben. Zwei Perspektiven, zwei Temperamente, zwei Lebensgeschichten. Und ein gemeinsames Verständnis davon, was es bedeutet, ein Unternehmen radikal menschlich zu führen.
Ihre Worte zeigen, was uns seit 2015 trägt:
Die tiefe Verbundenheit zweier Menschen, die einander Spiegel, Ergänzung und Antrieb sind. Und die gleichzeitig den Raum geöffnet haben, in dem jede:r VORSPRINGER:IN mit der eigenen Persönlichkeit, Wahrhaftigkeit und Kraft wirken kann.
Diese beiden Briefe erzählen nicht nur unsere Geschichte. Sie erzählen unser Wesen.
Sie zeigen, warum unser Leistungsversprechen nur funktioniert, wenn Unterschiedlichkeit nicht übertönt, sondern genutzt wird. Wenn Polarität ermöglicht, was allein nie entstehen könnte. Und wenn wir gemeinsam größer werden als wir es einzeln je wären.
Lest einfach selbst:
Lieber Christian,
jede bewusste Berührung mit dir formt ein neues Stück unserer Geschichte, die weit über VORSPRUNGatwork hinausreicht. Aus deinem fast „reinen“, zutiefst liebevollen Menschsein schenkst du Menschen den Mut, sich selbst zu begegnen. Du führst sie (zurück) in Wahrheit und innere Freiheit. Diese Gabe ist bestaunenswert und zu einem Grundelement unserer Identität geworden, zu einem Fundament, auf dem wir beide stehen.
Dass es bis zu unserem Gründungsmoment 2014 brauchte, bis du diese Gabe so konsequent freigelegt hast, erfüllt mich im Rückblick mit Respekt und Dankbarkeit. Und auch wenn du dich gern liebevoll und kokettierend als „business-naiv“ bezeichnest.
Genau deine Herzensklugheit im Zusammenspiel mit meiner Strategie- und Prozesssicht hat uns zu unseren ersten Mandaten geführt und zu vielen unserer wichtigsten gemeinsamen Erlebnisse.
Wir haben schon immer in unserer Wahrhaftigkeit überzeugt und dann reichte sogar ein Egg-McMuffin-Song vor der elobau-Geschäftsführung oder hashtag #keinefolien hashtag #keinereferenzen vor dem Buying Center von Mercedes…
Im Rückblick fast ein Wunder und gleichzeitig pure Logik: Wenn Herz den Weg weist, braucht es keine Show.
Und dann war da dieser Moment bei PwC im Mandat „Neue Führung“. Man wollte uns lieber als Berater, nicht als Menschen. In einer wirtschaftlich drängenden Phase haben wir das Mandat niedergelegt, weil etwas in uns sagte: „So verraten wir uns.“
Eine der mutigsten Entscheidungen unserer Geschichte.
Über all die Jahre haben uns so viele unglaubliche Kolleg:innen begleitet – Menschen, die VORSPRUNG nicht tun, sondern sind. Menschen, die zu Verbündeten wurden und Teil unserer Gemeinschaft. Diese Verbindungen sind eines der größten Geschenke für mich.
Transformation ist ultimativ ein Mensch-Thema.
Der Mensch ist das kleinste und zugleich beweglichste System im Unternehmen. All das hast du in unser Denken, Fühlen und Arbeiten getragen. Nicht nur gedacht, sondern verkörpert. Für mich und für so viele andere.
Es ist ein Geschenk, seit zehn Jahren mit dir etwas zu erschaffen, das größer ist als wir selbst. Zehn Jahre Spiegeln, Herausfordern, Halten. Zehn Jahre, in denen ich mehr über Menschsein gelernt habe als zuvor.
Und ja: Du schmunzelst oder schüttelst sogar den Kopf, wenn ich sage, wir stünden trotz allem noch am Anfang. Vielleicht liebe ich das gerade: Dass das, was wir in die Welt tragen wollen, so tief geht, dass der Weg nicht enden kann. Ich werde nicht aufhören, die nächsten Schritte zu gehen – leidenschaftlich, unbeirrbar, voller Herz. Gewöhn dich also ruhig weiter an mich und mein „turning Vision into Passion“!
Wir beide – du, Christian, mein tief verbundener Partner – und all jene, die mit uns in diese Verbundenheit hineinwachsen.
Danke Christian Kugelmeier
dein AL
Das geht raus an Andreas Loroch!
Und an euch alle…
10 Jahre. Was ein Wahnsinn!
Denk mal zurück an den Beginn der Zehnerjahre, als wir von einem gemeinsamen Bekannten “verkuppelt” worden sind mit den Worten: “Ihr beide seid so geile Typen, Ihr solltet Euch mal kennenlernen.” Niemals hatte weder er noch wir damals damit gerechnet, dass entstehen würde was entstanden ist. Wir waren beide noch von der Corporate Welt alimentiert, gleichwohl achtsam beobachtend und lernend.
Als wir dann 2014 gemeinsam mit Martin loslegten, warst Du es, der mit seinem Führungsanspruch und seiner visionären Kraft einen entscheidenden Grundstein für die Identität von VORSPRUNGatwork legte.
Tatsächlich kenne ich keinen weiteren Menschen auf der Welt, der so überzeugt ist von dem, was entstehen wird wie Du. Du schwebst eben, wie das Wort schon sagt, über dem Zeug. Diese unbändige Energie ist für mich steter Treibstoff, wenn mein Tank mal leerzulaufen droht. Sie ist Motor für das Gelingen unseres Unternehmens. Stete Erinnerung für jeden, dass der Mensch in der Wirtschaft DAS entscheidende Element ist.
Die Quelle für Dich ist die Liebe. Du liebst die Welt, die Natur, das Sein und alle Menschen. Jeder in Deiner Nähe spürt es. Jeder will ein Teil davon sein. Unvergessen ist, wie wir beide 2015 – ohne ein Konzept und nur mit unserer Überzeugung in der Tasche – vor einem Gremium von Führungskräften unseres später ersten Kunden den “EggMcMuffin”-Song gesungen haben und so unseren ersten Auftrag bekamen.
Bis zum heutigen Tag schonst Du weder Dich noch andere mit Deiner Wahrhaftigkeit. Jedes Gefühl ist echt. Jedes Gefühl ist willkommen.
Deine Erratik im Kleinen ist bisweilen schwer auszuhalten: fehlende Belege, abgeschleppte Autos, verpasste Termine, nicht abgerechnete Einsatzzeiten und das morgendliche Warten auf irgendwelchen P+R Parkplätzen sind stete Erinnerung für mich, dass das Licht nur durch den Schatten zum Licht wird. Deswegen ist auch das mehr als willkommen, weil Teil Deiner Lebendigkeit.
VORSPRUNGatwork ist jenseits meiner Kinder das prägendste Lehr- und Lernelement meines Lebens. Große Teile dessen was ich bin verdanke ich dementsprechend Dir. Und meine Dankbarkeit für alles könnte nicht größer sein.
Mehr als DANKE und ICH LIEBE DICH fällt mir nun auch nicht mehr ein.
Klar, ohne Kunden gäbe es kein Unternehmen. Kunden legitimieren damit die Existenz eines jeden Unternehmens. Doch wer den Kunden immer an erster Stelle verortet, der tut selbst dem Kunden nicht immer einen Gefallen. Geschweige denn sich selbst!
Wer den Kunden nämlich permanent an erste Stelle stellt, leidet früher oder später an Überforderung und Orientierungslosigkeit. Jeder Wunsch wird erfüllt, jede Ausnahme gewährt, jeder Prozess so angepasst, dass Schritt für Schritt immer unklarer wird, wofür man als Unternehmen eigentlich steht.
Wer dem Kunden wirklich dienen möchte, positioniert sich selbst an erster Stelle!
Zuerst kommt nämlich die stabile eigene Unternehmensidentität, aus der heraus dem Kunden ein starkes Angebot bereitet werden kann. Wenn ein Unternehmen nicht sicher weiß, wer es ist und wofür es steht, kann niemand Vertrauen zu ihm entwickeln.
In Zeiten wachsender Dynamik frage dich also seltener, was der Kunde jetzt braucht. Frage dich lieber, wer du heute bist und morgen sein willst.
#vorsprungatwork #mythbuster #newwork #kundenzentrierung #kundenorientierung
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